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ISBN/EAN: 978-3-99510-003-0
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
414 S.
Format (T/L/B):
2.5 x 20 x 13.2 cm
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Putzen lieben?!

Wie wir mit unseren Räumen auch unsere Seele pflegen

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Beschreibung

Wie kann es uns gelingen, mit Freude zu putzen? Linda Thomas zeigt es uns, indem sie uns verdeutlicht, dass es beim Putzen - wie bei so vielen anderen Dingen im Leben auch - auf die Haltung ankommt, die wir dabei einnehmen. Schritt für Schritt ermöglicht die Autorin es uns, ein Gespür für die feineren Aspekte unseres Wohnraums zu entwickeln. So können wir das Alltägliche zu einem Akt der Kreativität und zuletzt sogar der Spiritualität umwandeln. Linda Thomas hat 20 Jahre lang ein von ihr selbst gegründetes ökologisches Reinigungsunternehmen geführt. Dieser lebendige Ratgeber enthält herrliche Anekdoten, praktische Beispiele und ökologische Reinigungstipps. Ihre Botschaft lautet: Mit unseren Räumen pflegen wir auch unsere Seelen!

Leseprobe

Was ist Arbeit? Sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten. Denn wenn ihr mit Gleichgültigkeit Brot backt, backt ihr bitteres Brot, das nicht einmal den halben Hunger des Menschen stillt. Und wenn ihr die Trauben mit Widerwillen keltert, träufelt eure Abneigung Gift in den Wein. Khalil Gibran Schauen wir einmal, welche Wirkung die Ordnung hat, dann können wir bemerken, dass wir Hundertfaches zurückbekommen. Die innere Kraft, die wir aufbringen müssen, um Ordnung zu schaffen, verbindet uns mit einer höheren Ordnung. Haben wir es mit intensivem Bemühen endlich geschafft, Ordnung herzustellen, leuchtet in unserer Seele jene wunderbare Harmonie auf, die uns selbst wieder Schritt für Schritt zu einer kosmischen Ordnung zurückführen wird. Eine echte, lebendige Ordnung wirkt positiv auf Menschen, sogar am Arbeitsplatz. Einmal hatte ich mit zwei Gästen von einer Universität eine Sitzung zur Besprechung eines gemeinsamen Projekts. Das Büro, in dem die Sitzung stattfand, war fast leer, sehr diskret mit zwei Bildern, einer Pflanze und einem Blumenstrauß dekoriert. Die Arbeits- und Abstellflächen waren frei und man sah keine Aktenordner, weil sie alle in Schränken versorgt waren. Rückblickend auf diese Sitzung sagte einer der Gäste: Der Raum war so hell und frisch, das gab mir sehr viel Mut für unser Projekt. In einem so ordentlichen Raum spürt man Klarheit und Zukunftskräfte. Der Gast erzählte dann von einer anderen Person, deren Büro vollgestopft mit Dossiers und Ordnern gewesen sei, die zum Teil über vierzig Jahre alt waren. Jetzt erst werde ihm klar, weshalb deren Projekte häufig im Sand verliefen. Ein Landwirt, der recht viele Artikel publiziert hat, erzählte mir bei einem Seminar, dass er erst jetzt verstehe, weshalb er oft so große Mühe beim Schreiben habe. In seinem Büro dürfe niemand etwas aufräumen, das mache er immer selbst - jedoch leider nicht oft genug. Es wäre ihm bereits aufgefallen, dass er manchmal ein starkes Bedürfnis habe, sein Büro richtig aufzuräumen und zu putzen - auch erinnere er, dass er anschließend meist wieder gut schreiben könne. Nur habe er noch nie wirklich über diesen Zusammenhang nachgedacht. Jetzt wolle er einmal versuchen, einen Rhythmus fürs Aufräumen und Reinigen seines Büros zu finden, weil er dadurch doch sehr viel Zeit sparen könne, wenn ihm dann zu gegebener Zeit das Schreiben sofort gelingen werde.

Schlagzeile

Räume pflegen bedeutet: die eigene Seele pflegen!