Details
ISBN/EAN: 978-3-462-03361-8
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
17.02.2004
17.02.2004
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
208 S.
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Format (T/L/B):
2 x 20.7 x 13 cm
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Hersteller:
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
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produktsicherheit@kiwi-verlag.de
Bahnhofsvorplatz 1
DE 50667 Köln
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Beschreibung
Das Buch von der Suche nach der verlorenen Kindheit Unsere Kindheit ist das Paradies, das wir alle eines Tages verlassen müssen. Mit großer Zärtlichkeit und Wehmut erzählt Maxim Biller von diesem Ort, an dem alles begann und an den wir nie zurückkehren werden. Sehnsucht durchweht diese schönen, zarten Geschichten - aber auch von verlorenen Illusionen ist in ihnen die Rede und von Hoffnungen, die nie vergehen. Da ist der achtjährige David, der den Einmarsch der russischen Panzer in seine tschechische Heimat als große, betörende Show erlebt; da ist Henry, der sich als Sohn eines jüdischen Gangsters in München seine heile Jugend erst erfinden muss; da ist Jossi, dessen Bruder als halbes Kind freiwillig in den Yom-Kippur-Krieg zieht und im Feuer der eigenen Leute stirbt. Sie alle wissen, dass die Zeit, die hinter ihnen liegt, für immer vorbei ist, und trotzdem können sie nicht aufhören, in ihr zu leben. In einer ungewöhnlich fesselnden Sprache und in Bildern von filmischer Intensität zeigt Maxim Biller, wie das Spiel von Vergessen und Hoffen funktioniert und warum Kindheit und Jugend das größte Wunder sind, das ein Mensch erleben kann. Ein Buch gegen das traurige Erwachsensein.
Über Maxim Biller
Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, Autor vieler Romane, Theaterstücke und Essays. Billers Bücher wurden in neunzehn Sprachen übersetzt. Schon nach seinem literarischen Debüt 'Wenn ich einmal reich und tot bin' wurde er von der Kritik mit Heinrich Böll, Wolfgang Koeppen und Philip Roth verglichen. Seine Great Jewish Novel 'Biografie' (2016) nannte die SZ sein 'Opus Magnum', der Bestseller 'Sechs Koffer' (2018) stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Und über 'Mama Odessa' (2023), den großen Familienroman, hieß es in der NZZ, Biller feiere darin 'die Vitalität des Erzählens'.