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ISBN/EAN: 978-3-11-062388-8
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
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Erschienen am:
02.03.2026
02.03.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
DX, 516 S., 2 s/w Illustr., 2 b/w ill.
DX, 516 S., 2 s/w Illustr., 2 b/w ill.
Format (T/L/B):
3.3 x 24.5 x 18 cm
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Hersteller:
Walter de Gruyter GmbH
De Gruyter GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Genthiner Strasse 13
DE 10785 Berlin
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Handbuch Wirtschaft und Wissenschaft
Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Handbücher zur Wirtschaftsgeschichte
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Beschreibung
Bislang existiert noch keine umfassende Darstellung, die das Verhältnis von Wirtschaft und Wissenschaft auf dem aktuellen Forschungsstand für eine Reihe von ökonomisch relevanten Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet. Schon für frühere Phasen der Industrialisierung gilt, dass wichtige Teilbereiche der Industrie wie die Dampfmaschinentechnologie ohne Rückgriffe auf wissenschaftliches Wissen wie die avancierte Mathematik oder die Einsichten der Thermodynamik kaum vorstellbar erscheinen. Seit dem Entstehen des modernen Industriekapitalismus im Verlauf des 19. Jahrhunderts wird dieser sich hier andeutende Zusammenhang zwischen wissenschaftlicher Wissensproduktion und anhaltender wirtschaftlicher Performanz meist stillschweigend vorausgesetzt. Dies gilt umso mehr für die Zeit ab dem Ende des 19. Jahrhunderts, als im Rahmen der sogenannten Zweiten Industriellen Revolution unstreitig wissenschaftsbasierte Branchen wie die elektrotechnische oder die chemische Industrie zunehmend an Bedeutung gewannen: Diese Industriezweige waren entscheidend auf die Forschungsleistungen der Universitäten angewiesen. Die sich professionalisierende akademische Disziplin Medizin leistete auf vielfache Weise entscheidende Beiträge, das anhaltende Wirtschaftswachstum seit der Sattelzeit zu ermöglichen. Der Band richtet sich sowohl an Wirtschaftshistoriker*innen, die sich für die wissenschaftlichen Grundlagen ihres Gegenstandes interessieren, wie auch an Wissenschaftshistoriker*innen, die die ökonomischen Implikationen ihrer jeweiligen Untersuchungsgegenstände reflektieren wollen.
Über Heiner Fangerau, Michael C Schneider
Heiner Fangerau, Heinrich Heine University Düsseldorf, Germany; Michael C. Schneider, Heinrich Heine University Düsseldorf